Seelenheil

Die Zeit heilt alle Wunden, so sagt man schlechterdings. Heute hier und heute da, Zeit im Hier und Jetzt, ja, sie ist kostbar. Welch Luxus es ist, leben zu können in Raum und Zeit, ist doch das Leben für Manche ein Wagnis – für Andere ist es die Freiheit. Gelungen ist es, nicht nur in unserer Zeit, Spaß haben mit Geld und Gier, ander ausschließlich Betroffenheit. Geld ist es, was leben lässt mit Frohsinn und allen Sinnen. Geld und nochmals Geld, Freiheiten Lieder singend. Ich erfinde mir meine Zeit wieder, zusammen halten die Mittel, nicht nur in Traumlieder, Illusionen sich gipfeln. Ein Wagnis ist es, für Mann und für Frau, auszugeben was da ist, ob bei Kultur oder im Raum. Erleben möchte er, erleben wie ein Kind. Erleben mit allen Sinnen, strahlend, nicht blind. Ein Götterfunken im Raume steht, hell die Vision, in Wahrheit vergeht, im Traume auch nie wirklich gesund. Der Beutel leer wie die Seele – klar und nicht bunt. Begeisterung erlischt, Freiheit, wie schön Sie doch wäre. Teilhabe ist was Leben wecken soll, Teilhabe – nicht mehr Ehre. Teilhabe in den Lenden, des Herzen aber nicht voll. Wieso scheint dem jungen Manne, die Welt nur kosten soll? Tugenden längst nichts mehr Wert, Geister rühmten einst, heute voll Gier und Geld verehrt.